Schlagwort-Archiv: House

Blitzbangers @ Heinz Gaul

2 Stunden Vollgas. So könnte man die Blitzbangers eigentlich ganz gut beschreiben.  Und mit zwei Stunden meinen wir auch wirklich nur zwei Stunden. Von 21-23 Uhr wird sich betrunken, hemmungslos getanzt und danach ist die Party quasi vorbei. Genug Zeit um sich auszukatern, ohne dass man früher gehen musste. Klingt irgendwie komisch, aber auch verlockend. Feiern, ohne nächsten Tag wie der wandelnde Tod durch die Straßen zu laufen – nice!

Ab 20.30 Uhr Einlass heißt es. Also waren wir tatsächlich irgendwann zwischen halb neun und neun am Heinz Gaul. Und siehe da: Eine lange Schlange! Obwohl es noch so früh war, Wahnsinn! Schnell angestellt und dann ging es auch schnell an den Türstehern vorbei. Leider mussten wir Haarspray und Deo abgeben und in eine Sammelkiste legen. Ein Fehler, wie sich herausstellte. Später dazu mehr 😉 Aber immerhin konnte man sich dann beim Gehen einfach ein Deo herausnehmen. Konnte ja keiner mehr nachvollziehen wer was abgegeben hatte. Praktisch, wenn man ein neues Deo braucht.

Eintritt 4€. Dann wurde es interessant: „Vor deinen Augen ein Meer aus Gläsern. Gefüllt mit klarem Liquid. Los greif eins. XXX oder H2O? Schnaps oder Wasser? Prüderie oder Promille?“ (Facebook Event Blitzbangers). Anders gesagt: BATTLE OF BOTTLES. Vor uns zwei Tische voll mit Pinchen. Alles Klares. Wir mussten uns entscheiden – aber war es jetzt Wodka oder nur Wasser? Steckste nicht drin. Nicht lang schnacken usw. 😉 Bei unserem Glück hatten wir natürlich Wodka. Wie die meisten anderen Menschen dort auch, hatten wir das Gefühl. Ein guter Start in den Abend! 

11349865_1161239417236007_1296884674_n  BATTLE OF BOTTLES 

Die erste halbe Stunde war noch alles ziemlich entspannt: Viele saßen noch draußen und haben erstmal in Ruhe ein Bierchen getrunken. Drinnen ging es da noch nicht so ab, ein paar Menschen an der Bar, die Tanzfläche noch so gut wie leer. Aber es war ja auch erst kurz nach Beginn. Gegen halb 10 sind wir nochmal rein und siehe da: Tanzfläche voll. Die Leute waren komplett am ausrasten und sind richtig auf die Musik abgegangen. Apropos Musik: Es lief einfach alles – Hip Hop, House, Charts, Dubstep, Electro und wir haben sogar einen Schlager rausgehört. So richtig einstellen konnte man sich nicht auf eine Richtung. Wenn man gerade noch zu Hip Hop getanzt hat, konnte man in der nächsten Sekunde schon wieder raven. Daran muss man sich erst gewöhnen, aber die Stimmung war genau da, wo sie sein sollte: Ganz oben! Ein Mädel wurde sogar, im wahrsten Sinne, auf den Händen getragen 😀 Das haben wir so auch noch nicht gesehen.

Zurück zum Deo, dass wir am Eingang abgeben mussten. Leider. Es war unfassbar heiß in dem Laden. Manche Partygänger sahen aus, als wären sie gerade einen Marathon gelaufen. So eine Klimaanlage wäre schon nett 😉 Sehr sympathisch sind allerdings die überdimensionalen Glühbirnen, die wohl als Ersatz für Discokugeln dienen. Sehr sehr geil!

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Was uns super gefallen hat, war das Publikum. Lockere, entspannte Leute. Viele Studenten. Auch der Dresscode geht klar: Sneaker, Hose und Top läuft. Uns sind aber auch viele, wollen wir sie mal Hipster nennen,  aufgefallen. Hier kann man einfach hinkommen, wie man gerade Lust hat. Finden wir wunderbar!

Die Preise im Heinz Gaul sind vollkommen in Ordnung. Günstiger als auf den Ringen aber auf jeden Fall. Bier 3€; fritz-kola 2,50€; Smirnoff-Vodka mit Red Bull 6,50€ und einen Flimm für 2€. Beachten solltet ihr, dass ihr für Becher und Flaschen nochmal 50 Cent Pfand bezahlt. Bekommt ihr aber wieder :-)

23 Uhr sollte der Spaß ja eigentlich vorbei sein, aber es wurde immer weiter verlängert. Irgendwann hatten wir dann kurz vor Mitternacht und die Blitzbangers war noch voll im Gange. Wir hatten das Gefühl, niemand wollte so wirklich gehen. Bei der Stimmung konnten wir das auch nachvollziehen.

Die (eigentlich) zwei Stunden sind es definitiv Wert mal bei der nächsten Blitzbangers vorbeizuschauen. Ihr könnt hart feiern und trotzdem nächsten Tag fit sein. Außer ihr geht danach noch weiter, ist ja noch jung der Abend 😉

Event Blitzbangers

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10 Jahre Art of House @ Stadtgarten

Wir hatten die Ehre letzte Woche bei einem Jubiläum dabei zu sein – 10 Jahre Art of House. Im schönen Stadtgarten, mitten in Köln.

Gegen kurz vor 1 waren wir am Ziel angekommen und konnten uns erstmal an der beachtlichen Schlange am Einlass anstellen. Dann endlich am Türsteher vorbei, Eintritt gezahlt – 10€, mit Friendlist nur 5€- und auf zur Garderobe. Aber stopp. Beim Einlass haben wir eine Gutschein für einen Drink bekommen – Jameson Ginger Ale. Das ist doch mal eine Begrüßung, wie sie wir uns wünschen 😉 Garderobe und Jameson Bar waren draußen, aber Gott sei Dank ist es ja schon warm draußen. Schnell den gratis Drink abgeholt und erstmal draußen in den Liegestühlen entspannt und sich schon mal von der Musik, die nach draußen schallte, berieseln lassen.

Genug gechillt, ab rein. Es gab zwei Floors: Der Konzertsaal und den Deep Floor.  Der Konzertsaal war brechend voll, vielleicht sogar schon zu voll. Ständig wurde man angerempelt und beiseite geschubst. Tanzen war leider etwas schwieriger als gedacht. Die Stimmung war aber einfach nur klasse. Als wir gerade unseren Tanzbereich markiert hatten, kam schon der erste Act: Live Violine. Ein Mädel hat an ihrer Violine zu der Musik des DJs gespielt – sehr geil gemacht. Schöne Abwechslung.  Die Musik an dem Abend: Der Name „Art of House“ war Programm. Mehrere DJs haben an dem Abend aufgelegt. Alle waren sie Freunde der House Musik. Endlich kein Mainstream – High Five dafür! Morgens ging die Musik sogar in die Richtung Techno. Perfekt als Vorbereitung auf die Afterhour Parties im Anschluss 😉 Im Laufe der Nacht hatte auch eine Sängerin ihren Auftritt und gab einige Songs zum Besten – ob das so gut auf eine House Veranstaltung passt, ist wohl Geschmackssache. Wir wollen aber nicht den zweiten Floor vergessen: Der Deep Floor. Wie der Name schon sagt, wurde hier Deep House gespielt. Uns hat die Musik sehr gut gefallen, aber leider war nicht so viel los auf dem Floor.

Also ging es wieder zurück in den Konzertsaal. Später war auch etwas mehr Platz auf der Tanzfläche und man konnte sich ein wenig, sagen wir, entfalten. Das Publikum war definitiv nicht touristisch und die Leute unter 20 Jahren eine Seltenheit. Also eher erwachsen, sehr sehr nice! Dementsprechend war die Stimmung auch sehr locker und Stress gab es gar nicht. Locker war auch der Dresscode. Sneaker, Hose und Top gingen klar. Aber wer sich etwas schicker anziehen will, ist hier auch nicht falsch 😉

Uns ist noch ein Gewinnspiel aufgefallen. Man konnte zwei CD Bundles der Art of House gewinnen. Ein kleines Extra zu Ehren des Jubiläums. Die Getränkepreise sind uns auch ins Auge gesprungen, da sie wirklich in Ordnung waren: Cola 2,40€, Kölsch 2,80€ und Smirnoff Wodka mit Red Bull 7,50€. Da kann man nicht meckern. Auch über die Location kann man sich nicht beschweren. Der Stadtgarten punktet ohne Ende. Da müsst ihr auf jeden Fall mal gefeiert haben 😉

Zum Abschluss noch ein bisschen was zum Service. Kurz und knapp:  Alles wunderbar. Türsteher entspannt und freundlich, Garderobe und Barkeeper auch sehr nett und die Wartezeiten hielten sich auch in Grenzen.

Wenn ihr Kinder der House Musik seid, dann seid ihr hier absolut richtig. Die Party hatte erst gegen 6 Uhr morgens ihr Ende und es hat sich auf jeden Fall gelohnt auch bis dahin zu bleiben.

Veranstaltung Art of House

Bilder der Art of House

Facebook Art of House

Homepage Art of House

 

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Womanized – Kölns größter Mädelsabend @Crystal Cologne

Letzten Samstag waren wir im Crystal Cologne auf der Partyreihe „Womanized – Kölns größter Mädelsabend“. Candyboy, Men Strips, Showacts, Hugo for free bis 24 Uhr… hört sich nach guten Voraussetzungen für einen super Mädelsabend an.  Ab auf die Kölner Ringe also.

Schon beim Einlass ging es los mit den Specials für das weibliche Geschlecht: Da wir vor 24 Uhr im Club waren, mussten wir keinen Eintritt zahlen. Das gilt allerdings nur für die Ladies, Männer müssen Eintritt zahlen. Mindestverzehr liegt bei 5€ – für Männlein und Weiblein. Angekommen, schnell zur Garderobe und direkt an die Bar. Wir wollten ja das Hugo Special ausnutzen. Hier sollte man beachten, dass viele andere Mädels denselben Plan haben – die Bar mit dem „unlimited Hugo“ war voll. Wir mussten daher länger auf unser Getränk warten.

Nach 0 Uhr löste sich langsam die Ansammlung an der Bar und es kamen nach und nach auch die Herren der Schöpfung ins Crystal. Der Club füllte sich. Auf der Suche nach den versprochenen Acts und Überraschungen sind wir dann später am Abend auch fündig geworden: Ein Candyboy, der gut trainiert und oben ohne, kleine Überraschungen an die Gäste verteilt hat – Begeisterung bei den Damen 😉 Mal waren es leckere Süßigkeiten, mal hat er mit einer Flasche Flimm Shots an die Ladies, sagen wir, ausgegeben. Als Souvenir konnte man noch ein heißes Bild mit dem Candyboy machen. Alle Bilder findet ihr auf der offiziellen Facebook-Seite des Clubs. Aber auch die Männer kamen nicht zu kurz: Eine hübsche, junge Dame im sexy Outfit, hat ebenfalls Kleinigkeiten verteilt. Leider(!) haben wir keinen Men Strip gesehen – vielleicht haben wir es einfach verpasst. Zur Freude der Männer (und natürlich auch der Frauen) gab es auf beiden Floors Tänzerinnen, die ordentlich eingeheizt haben.  Wahrscheinlich die angekündigten Showacts.

Zur Musik an diesem Abend: Der Club teilt sich in zwei Floors. Auf der ebenerdigen Etage war der Black Floor, wo hauptsächlich Hip Hop und R’n’B gespielt wurde.  Auf dem zweiten Floor, dem Main Floor in der unteren Etage, wurde House und etwas Charts gespielt. Alles in allem also eher Mainstream. Später wurde auf dem Main Floor mehr in die Richtung Electro aufgelegt – als Übergang zur Afterhour, die um 6 Uhr beginnt.

Die Atmosphäre war auf beiden Floors sehr ausgelassen. Die Leute hatten Bock zu feiern, das hat man gemerkt! Wobei die Stimmung auf dem Black Floor noch ein wenig besser war, als die Stimmung auf dem Main Floor. Die Tanzflächen in beiden Areas waren voll und gepöbelt wurde im normalen Rahmen (leider gibt es fast immer Spaßbremsen, die Stress suchen). Bis kurz vor Ende war das Crystal noch sehr gut besucht und die Leute immer noch am abgehen. Die Acts haben auf jeden Fall ihren Teil zur feuchtfröhlichen Stimmung beigetragen.

Das Publikum ist ziemlich durchmischt. Man konnte keinen festen „Typ“ festlegen. Es war weniger studentisch, mehr touristisch. Von Mädels in High Heels über Gäste mit Sneaker und Hoodie war alles dabei. Was uns aufgefallen ist, war die Geschlechterverteilung. Anfangs noch sehr viele weibliche Gäste. Je später der Abend, desto weniger Frauen schienen noch da gewesen zu sein. Wahrscheinlich war der Hugo für lau nicht ganz unschuldig daran 😉

Die Preise für Getränke sind für Kölner Verhältnisse normal. Eine Cola kostet beispielsweise 4€, Shots liegen um die 3€. Was uns gefehlt hat, war ein Getränke Special nach 24 Uhr. Vor allem für die Jungs eher uncool.

Zum Schluss kommen wir noch zum Service. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich. Angefangen an der Tür: Wir wurden nett begrüßt und uns wurde das Bezahlsystem des Clubs erklärt. Man hat uns noch auf das Hugo Special aufmerksam gemacht :) Die Barkeeper waren anfangs etwas gestresst, was wohl an dem Frauenandrang lag. Nach 0 Uhr waren die Barkeeper aber auch wieder entspannt. An der Garderobe und beim Verlassen des Events gab es keine Probleme. Keine langen Wartezeiten, alles wunderbar.

Link zur Veranstaltung

Bilder der Veranstaltung

Homepage Crystal Cologne

Facebook Crystal Cologne

 

 

 

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