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Breakfast Beats @ Crystal Cologne

Start your day right – mit einem ausgewogenen und außerordentlichem Frühstück. Damit meinen wir allerdings keine Brötchen oder ein Müsli. Sondern die „BEST AFTERHOUR IN TOWN“. Ja, ihr habt richtig gelesen: Afterhour. Für diejenigen, die nicht wirklich was mit dem Begriff anfangen können: Als Afterhour bezeichnet man Veranstaltungen nach dem eigentlichen Ladenschluss. Sie starten erst früh morgens und versorgen die Gäste mit elektronischer Musik.

Die Breakfast Beats im Crystal Cologne ist eine von vielen Afterhour Partys in Köln. Jeden Sonntag ab 6 Uhr öffnet der Club erneut seine heiligen Hallen, um die Freunde der elektronischen Beats zu beglücken. Ihr habt also zwei Möglichkeiten: Ihr geht vorher ganz normal feiern und verlängert die Partynacht einfach oder ihr geht entspannt vorher schlafen und stellt euch den Wecker auf 5 Uhr. Unmenschliche Zeit, aber was tut man nicht alles für eine gute Party? Die zweite Option ist also eher für die ambitionierten und motivierten Raver geeignet.

Wenn man nach einem kleinem Refresh wieder um 6 Uhr auf der Matte vorm Crystal steht, findet man sich in einer Traube von Menschen wieder, die alle nur darauf warten, dass es endlich losgeht. Die Motivation ist bei vielen schon (oder schon wieder) ganz weit oben. Ob es an der aufgehenden Sonne liegt, man weiß es nicht… 😉  Ihr zahlt 5€ Eintritt und habt 5€ Mindestverzehr. Jenachdem wo ihr vorher feiern gewesen seid, bekommt ihr vergünstigten oder sogar freien Eintritt/MDVZ.

Während der Breakfast Beats ist der obere Bereich des Clubs geschlossen. Nur der Main Floor wird also genutzt. Auf besagtem Floor angekommen, ist auch schon gut was los. Schon ein paar Minuten nach 6 Uhr sind die ersten Menschen auf der Tanzfläche. Zur Musik brauchen wir nicht viel sagen: Electro, Techno, Tech-House. Alles was bumst quasi. Welche Richtung wann stärker vertreten ist, ist abhängig von den DJs. Es legen viele alte Hasen, wie zum Beispiel Chris Di Perri, aber auch einige Newcomer, zum Beispiel einzig & artig, auf. Einfach ein paar Tage vorher bei Facebook schauen, wer am Start ist.

Was den Dresscode betrifft: Gibt es eigentlich nicht. Kommt so, wie ihr gerade lustig seid. Bei der Uhrzeit, ist nur noch gute Laune gefragt. Die Stimmung auf der Afterhour ist immer sehr ausgelassen, die Gäste tanzen (nicht nur auf der Tanzfläche, einfach überall :-)) und man hat das Gefühl jeder kennt sich. Die Breakfast Beats ist schon irgendwie familär, man trifft dort viele bekannte Gesichter. Kennt ihr die Leute noch nicht, ändert sich das ganz schnell. Jeder redet mit jedem und man hat das Gefühl, schon mehr als ein Mal da gewesen zu sein. Das macht das feiern noch schöner und man fühlt sich dort einfach wohl. Vielleicht macht genau das die BB (kurz für Breakfast Beats) zur „BEST AFTERHOUR IN TOWN“?  Das Wort „Stress“ kennt man hier nicht. Alle sind da, um Spaß zu haben, zu raven und um den Sonntag einzuläuten (oder um die Nacht ausklingen zu lassen). Man kann schon sagen, dass es eine andere Welt ist, wenn man um 9 Uhr morgens (an einem Sonntag) vor dem DJ Pult eines Clubs steht und auf Electro Beats abgeht.  Deutlich wird das auch, wenn man mal aus dem Club rausgeht: Die Sonne lacht euch ins Gesicht und ihr seht wahrscheinlich eine Familie, die gerade mit ihrem Hund Richtung Park spaziert. Das Zeitgefühl könnte da auch schonmal flöten gehen.

Die Breakfast Beats läuft bis in den Mittag hinein. Es gab auch schon Tage, da war es plötzlich 15 Uhr und wir standen immernoch mitten auf der Tanzfläche.  Die Menschen tanzen bis zur letzten Sekunde der Musik, auch wenn das Licht schon lange angegangen ist. Aber keine Angst. Wer nicht genug bekommen hat und noch weiterziehen möchte: Es finden sich immer ein paar Gleichgesinnte, denen es genauso geht. Entweder geht es im Anschluss auf die nächste Afterhour, ein Open Air oder sogar auf ein Festival. Wie gesagt, es ist alles sehr familär und man freut sich über Zuwachs :-)

Facebook Breakfast Beats

Morgens 9 Uhr auf der Breakfast Beats.. :-)

(Videos vom 28.06.2015)

 

 

 

 

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Fuckin‘ Monday @ Roonburg

Fuckin‘ Monday… aktuelle Gefühlslage!

Wir kennen es alle. MONTAG, der Tag, der uns allen sonntagabends Bauchschmerzen bereitet. Das Wochenende war schon hart genug und eigentlich wäre man nun bereit für Urlaub. Stattdessen kommt der Montag wieder viel zu früh.

Montag, der wahrscheinlich meist besuchte Tag beim Arzt.

Nun gut, wir Studenten haben ja meistens das Glück, dass montags entweder gar keine Vorlesung stattfindet oder erst zum Nachmittag oder auch schon morgens, aber man geht da einfach nicht hin. Wir beispielsweise, gehören zu den Glücklichen, die dienstags schon wieder frei haben. Für diejenigen, die dienstags auch ausschlafen dürfen, haben wir einen netten Tipp um den Montag einigermaßen gut ausklingen zu lassen. Natürlich auf für die, die trotz Vorlesung den Abend vorher Gas geben wollen.

Die Roonburg feiert montags die Party: FUCKIN‘ MONDAY! Wir haben gehört, dass sich Studenten (auch international) sich montags dort versammeln, um sich den Montagsfrust aus der Seele zu feiern.

Never again will you hate seeing Monday on your calendar“ (Zitat Facebook Fucking Monday)

Ok, auf geht’s! Laut der Facebook Veranstaltung erhalten die ersten 100 Gäste frei Shots. Gut, dafür waren wir zu spät. Der Spaß beginnt um 22:30 Uhr. Früh erscheinen lohnt sich also. Angekommen, erklären uns die Türsteher ganz sympathisch das Prinzip der Verzehrkarte – als kämen wir vom Mars. Zusätzlich dürfen wir alle auch noch unseren Personalausweis vorzeigen?! Na gut, Sicherheit geht vor. Wir werden weiter gelotst, um den Eintrittspreis von 4,00€ zu zahlen (vollkommen akzeptabel). Da steht man schon im überdachten Raucherbereich. Gerade zur kälteren Jahreszeit gibt das einen Pluspunkt. Daumen erst einmal hoch.

Um auf die Tanzfläche zu gelangen muss man eine relativ lange Treppe runter in den „Keller“ gehen (Achtung! Bei Alkoholkonsum bitte langsam die Treppe runter ;)). Man hört eine Mischung aus House, Reggeaton, Electro, Charts und R’n’B. Wir öffnen die verschlossene Tür und stehen eigentlich schon direkt auf der Tanzfläche, die brechend voll ist. Die Leute, wahrscheinlich kamen genau die noch in den Genuss der Free Shots, sind am eskalieren. Die Stimmung scheint aus ungeklärten Gründen schon mal zu stimmen.

Unser erstes Ziel ist die Bar: Kölsch 1,50€; Heineken 2,00€; Wodka Orange 4,00€; Rum Cola 4,00€; Flimm 1,50€; Tequila 2,00€.  Preislich gesehen, absoluter Knaller! Zwei Kellner für eine Theke sollten in Ordnung sein. Der junge Mann, stets bemüht alle Gäste zu versorgen. Die junge Dame hinter der Theke dagegen, fand es wichtiger erst einmal 200 Kölsch Gläser zu spülen. Aber okay, bei so fairen Getränkepreisen darf man sich nicht beschweren.

Bestückt mit Flimm in der linken und Rum Cola in der rechten Hand, geht es zum mittig platzierten Beer Pong Tisch. Für alle, denen dies kein Begriff ist: Beer Pong ist ein Trink- und Geschicklichkeitsspiel. (Ihr merkt selbst diese Komponenten passen nicht ganz zusammen). Üblicherweise wird Beer Pong in1- gegen 1- oder 2- gegen 2- Modus gespielt. Die gegnerische Teams werfen dabei jeweils auf eine Dreieckformation von Bechern auf der gegenüberliegenenden Seite des Spielfeldes (diese sind gefüllt mit Bier). Offizielle Regeln gibt es nicht. Die Teams sind hier bunt gemischt, obwohl wir sagen müssen, dass die Mädels ihr Geschick eher beweisen konnten. Lustige und nette Idee finden wir!

Hauptsächlich sind es Studenten die man hier antrifft. Das Alter schätzen wir so zwischen 20-25 Jahre. Den Kleidungsstil kann man hier als sehr leger beschreiben. Daumen hoch!

Außerdem erhält die Roonburg einen „Thumps up“ für die Kontaktfreudigkeit der Gäste. Dabei sprechen wir nicht vom Ranmachen des männlichen Geschlechts an das Weibliche, sondern viel eher von der generellen Offenheit der Partygäste. Mehrmals wurden wir vom Rand auf die Tanzfläche gezogen um mitzufeiern.

Montags kann man den Abend hier ganz gut verbringen, allerdings wäre es von unserer Seite aus kein Tipp für das Wochenende. Die Location ist nett, aber nichts Besonderes. Die Musik wurde zwar gefeiert, allerdings lag dies wohl eher am Alkoholpegel.

Überzeugt euch doch mal selbst und schaut montags mal vorbei!

Veranstaltung Fuckin‘ Monday

Bilder der Veranstaltung

Homepage Roonburg 

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