Red Thursday 2.0 @ Red Cat Lounge

Der Donnerstag in Köln…

Prinzipiell kann man sagen, dass das Wochenende in Köln Donnerstags beginnt.
Damit beginnt auch das Nachtleben auf den Straßen.
Die Frage des Abends lautet dann natürlich, wohin soll es gehen?
Eher dem Mainstream hinterher auf die Ringe und im Diamonds den Abend verbringen? Oder doch eher in die Hip Hop Richtung und auf die Aachenerstraße, wo man auf verschiedenste Hip Hop Beats feiern kann?
Wir haben für euch doch noch eine andere Richtung getestet. Das Studentenviertel!

Der RED THURSDAY 2.0 in der Red Cat Lounge auf der Luxemburgerstraße.
Uns hat man mitgeteilt, dass ausgelassenes und entspanntes Feiern unter Studenten genau dort möglich sein soll.
Geworben wird mit: FREIBIER, FREISEKT, FREIHUGO & 2 FOR 1 auf Longdrinks (2 Stunden lang!!!!!!)
Tatsache, kurz nach 21 Uhr stehen wir vor der Tür der Red Cat Lounge, wobei die „Lounge“ von außen eher im Vordergrund steht und wir uns schon wundern, dass das hier ein Club sein soll (Tanzfläche und Co. ist von außen nicht ganz ersichtlich, dafür aber auch angenehm abgegrenzt). Türsteher sind voll in Ordnung. Sneaker, Hose, Shirts, Haare zusammen gebunden – bei Frauen alles gar kein Problem. Männer kommen genauso entspannt rein. Hohe Hacken und kurze Kleider wären hier mehr als unangebracht.
Der Laden füllt sich sehr langsam, dafür dass man frei trinken kann, rechnet man mit mehr Publikum. Hugo, Sekt und Bier lassen den Abend langsam laufen. Der Dj beschallt die Lounge sowie die Tanzfläche. Die Lautstärke vorne ist angenehm, so dass man sich in Ruhe unterhalten kann. Aktuelle sowie auch unbekannte Tracks werden gespielt um die Leute auf die Tanzfläche zu bekommen, was dann gegen kurz nach 24 Uhr auch funktioniert.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut angebracht.
Shots → 2€
Bier → 2€
Softgetränke → 2€
Longdrinks → 6,50€

Das Publikum entspricht definitiv der Gegend → Studenten everywhere!
Im Großen & Ganzen kann man den Red Thursday in der Red Cat Lounge definitiv dafür nutzen um vorzutrinken und durch die Musik schon mal in Stimmung zu kommen. Wer allerdings zu den Leuten gehört, die erst nach 1 Uhr auf die Straße gehen und dafür bis in die frühen Morgenstunden feiern, ist hier definitiv falsch. Um 3 Uhr hat der Laden zugemacht.
Eintritt für Frauen frei – Mindestverzehr 5€. Eintritt für Männer 5€ – Mindestverzehr 5€.
Verluste macht man hier definitiv nicht!

Hands up!

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Veranstaltung Red Thursday
Homepage Red Cat Lounge

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Stiefel @Zülpicher Straße

Der Stiefel… bitte was?! Was ist das?! Das ist meistens die erste Reaktion auf den Namen der Kneipe auf der Zülpicher Straße. Diejenigen, die ihn noch nicht kennen fragen sich, was zur Hölle der Stiefel sein soll. Damit ist natürlich nicht die Fußbekleidung oder ein Geschäft für Stiefel gemeint.

Wohl eine der kultigsten und verrücktesten Kneipen Kölns. Wer hier Schickimicki erwartet, ist definitiv falsch. Schon von außen sticht uns die Fassade ins Auge: Graffiti und Plakate überall!

Grad durch die Tür, ruft einer der Barkeeper schon „Guuuten Abend!“ – sehr sympathisch, hier bleiben wir.  Gegen 21 Uhr am Wochenende ist es hier schon gut voll, aber wir haben noch ein Plätzchen bekommen – Gott sei Dank! Zur Location und dem ersten Eindruck: Der Wahnsinn! Gitarren direkt über dem Eingang der Kneipe. Die Wände sind fast bis auf den letzten Zentimeter voll gekritzelt, Amateur Graffitis an jeder Wand und auch Aufkleber finden hier ihren Platz. Selbst auf den Toiletten ist kaum noch ein Stück freie Wand zu entdecken – so hat man wenigstens was zu lesen. Die Einrichtung der Kneipe ist ganz schlicht gehalten: Holztische, Holzstühle und Bänke. Kein großer Schnickschnack also. Bis auf die Kronleuchter – der eine, ein normaler Kronleuchter, wie man ihn kennt. Der andere Kronleuchter besteht aus leeren Heineken Flaschen, die liebevoll aufgesteckt wurden. Ein Bild von diesem außergewöhnlichen Kronleuchter folgt die nächsten Tage, das müsst ihr gesehen haben! Beschriebener Kronleuchter hängt über der Lounge der Kneipe. Hier finden größere Gruppen ihren Platz. Was nicht ganz ins Bild der Kneipe passt, sind die riesigen Flatscreens, die überall verteilt sind. Sie schwächen das Flair etwas ab, aber wo sollen sonst die Fußballspiele übertragen werden?

Damit man sich mit seinem Bierchen auch ein bisschen sportlich betätigen kann, finden zwei Kicker Platz. Sehr beliebt bei den Gästen und daher auch schon besetzt. Das ist aber kein Problem, denn man kann sich gerne einer Runde anschließen. Hier ist jeder Jeck willkommen 😉 Wo wir gerade bei den Gästen sind – das Publikum im Stiefel ist sehr studentisch. Mag an der Lage (nur ein paar Minuten von der Uni Köln entfernt) und der Location selbst liegen.  Aber auch Gäste, dessen Studienzeit schon lange vorbei ist, trinken hier entspannt ihr Feierabendbier. Apropos Bier: Die Preise sind sehr studentenfreundlich, Ihr zahlt für ein Bier 0,2l 1,70€, Flaschenbier 2,80€ und eine Cola bekommt ihr für 2€.  Da lässt sich nichts dran aussetzen. Sogar Cocktails bekommt ihr hier :-) Zugegeben, es ist mehr eine Kneipe, wo man ein Bier trinken geht. Oder auch zwei, drei oder sechs 😉

Die Musik im Stiefel passt sich der Location an: Fast ausschließlich Rock, auch viele ältere Klassiker sind dabei. House, Techno, Hip Hop & Co haben hier nichts verloren. Eine Abwechslung zu all den anderen Bars und Kneipen.

Der Flair ist unverwechselbar und ihr solltet dem Stiefel definitiv einen Besuch abstatten. Es lohnt sich!

Homepage Stiefel

Facebook Stiefel

 

 

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Womanized – Kölns größter Mädelsabend @Crystal Cologne

Letzten Samstag waren wir im Crystal Cologne auf der Partyreihe „Womanized – Kölns größter Mädelsabend“. Candyboy, Men Strips, Showacts, Hugo for free bis 24 Uhr… hört sich nach guten Voraussetzungen für einen super Mädelsabend an.  Ab auf die Kölner Ringe also.

Schon beim Einlass ging es los mit den Specials für das weibliche Geschlecht: Da wir vor 24 Uhr im Club waren, mussten wir keinen Eintritt zahlen. Das gilt allerdings nur für die Ladies, Männer müssen Eintritt zahlen. Mindestverzehr liegt bei 5€ – für Männlein und Weiblein. Angekommen, schnell zur Garderobe und direkt an die Bar. Wir wollten ja das Hugo Special ausnutzen. Hier sollte man beachten, dass viele andere Mädels denselben Plan haben – die Bar mit dem „unlimited Hugo“ war voll. Wir mussten daher länger auf unser Getränk warten.

Nach 0 Uhr löste sich langsam die Ansammlung an der Bar und es kamen nach und nach auch die Herren der Schöpfung ins Crystal. Der Club füllte sich. Auf der Suche nach den versprochenen Acts und Überraschungen sind wir dann später am Abend auch fündig geworden: Ein Candyboy, der gut trainiert und oben ohne, kleine Überraschungen an die Gäste verteilt hat – Begeisterung bei den Damen 😉 Mal waren es leckere Süßigkeiten, mal hat er mit einer Flasche Flimm Shots an die Ladies, sagen wir, ausgegeben. Als Souvenir konnte man noch ein heißes Bild mit dem Candyboy machen. Alle Bilder findet ihr auf der offiziellen Facebook-Seite des Clubs. Aber auch die Männer kamen nicht zu kurz: Eine hübsche, junge Dame im sexy Outfit, hat ebenfalls Kleinigkeiten verteilt. Leider(!) haben wir keinen Men Strip gesehen – vielleicht haben wir es einfach verpasst. Zur Freude der Männer (und natürlich auch der Frauen) gab es auf beiden Floors Tänzerinnen, die ordentlich eingeheizt haben.  Wahrscheinlich die angekündigten Showacts.

Zur Musik an diesem Abend: Der Club teilt sich in zwei Floors. Auf der ebenerdigen Etage war der Black Floor, wo hauptsächlich Hip Hop und R’n’B gespielt wurde.  Auf dem zweiten Floor, dem Main Floor in der unteren Etage, wurde House und etwas Charts gespielt. Alles in allem also eher Mainstream. Später wurde auf dem Main Floor mehr in die Richtung Electro aufgelegt – als Übergang zur Afterhour, die um 6 Uhr beginnt.

Die Atmosphäre war auf beiden Floors sehr ausgelassen. Die Leute hatten Bock zu feiern, das hat man gemerkt! Wobei die Stimmung auf dem Black Floor noch ein wenig besser war, als die Stimmung auf dem Main Floor. Die Tanzflächen in beiden Areas waren voll und gepöbelt wurde im normalen Rahmen (leider gibt es fast immer Spaßbremsen, die Stress suchen). Bis kurz vor Ende war das Crystal noch sehr gut besucht und die Leute immer noch am abgehen. Die Acts haben auf jeden Fall ihren Teil zur feuchtfröhlichen Stimmung beigetragen.

Das Publikum ist ziemlich durchmischt. Man konnte keinen festen „Typ“ festlegen. Es war weniger studentisch, mehr touristisch. Von Mädels in High Heels über Gäste mit Sneaker und Hoodie war alles dabei. Was uns aufgefallen ist, war die Geschlechterverteilung. Anfangs noch sehr viele weibliche Gäste. Je später der Abend, desto weniger Frauen schienen noch da gewesen zu sein. Wahrscheinlich war der Hugo für lau nicht ganz unschuldig daran 😉

Die Preise für Getränke sind für Kölner Verhältnisse normal. Eine Cola kostet beispielsweise 4€, Shots liegen um die 3€. Was uns gefehlt hat, war ein Getränke Special nach 24 Uhr. Vor allem für die Jungs eher uncool.

Zum Schluss kommen wir noch zum Service. Die Mitarbeiter waren sehr freundlich. Angefangen an der Tür: Wir wurden nett begrüßt und uns wurde das Bezahlsystem des Clubs erklärt. Man hat uns noch auf das Hugo Special aufmerksam gemacht :) Die Barkeeper waren anfangs etwas gestresst, was wohl an dem Frauenandrang lag. Nach 0 Uhr waren die Barkeeper aber auch wieder entspannt. An der Garderobe und beim Verlassen des Events gab es keine Probleme. Keine langen Wartezeiten, alles wunderbar.

Link zur Veranstaltung

Bilder der Veranstaltung

Homepage Crystal Cologne

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Hallo aus Köln!

Der Blog ist nun online und wir freuen uns darauf, unsere Eindrücke und Erlebnisse rund um die Kölner Partyszene mit euch zu teilen.

Was euch erwartet? Auf den Seiten der Veranstalter findet man erstklassige und ausgeschmückte Beschreibungen der anstehenden Events. Sie versprechen den Abend deines Lebens, die beste Nacht seit langem – Top Acts, klasse Service und die Stimmung ist sowieso immer der Wahnsinn. Aber stimmt das auch immer so? Wir werden als eine Art Tagebuch über Clubs, Bars und ihre Events schreiben. Das ein oder andere Open Air Festival wird auch dabei sein.

Wer wir sind? Junge, sympathische Menschen aus Köln. Wir gehen gerne und lange feiern. Aber auch genauso gerne gehen wir entspannt etwas trinken und quatschen über die letzten Tage. Also die perfekten Voraussetzungen für diesen Blog.

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