Theatercafé Filmdose @ Zülpicher Straße

Wenn man so entspannt die Zülpicher entlang läuft, kann man sich oft nicht entscheiden, wo man anhalten soll. Genau das, ist uns auch passiert. Zack, da waren wir am Ende der Straße. Wie gut, dass auch hier noch Bars sind. Unter anderem das Theatercafé Filmdose. Ein großes Banner mit „Der Exorzist – Auf Teufel komm raus“ direkt unter dem Name der Bar. Was?! Der Exorzist – was passiert wohl in diesem Laden?! Leicht abschreckend, aber na gut. Sieht ja doch ganz nett aus 😉

Draußen haben wir auch noch ein nettes Plätzchen gefunden. Ein Blick in die Karte hat uns ein wenig stutzig gemacht: Ordentliche Auswahl sieht auf jeden Fall anders aus. Was das Essen, als auch die Getränke betrifft. Longdrinks und Cocktails konnten wir leider nicht auf der Karte finden – untypisch für das Studentenviertel. Daher haben wir die Kellnerin nach Cocktails gefragt. Die Antwort war sehr nett: Ein Gefasel von „Niveau“ und „das haben  wir nicht“. Ja okay, ein einfaches Nein wäre auch völlig in Ordnung gewesen. Dann gibt es wohl lecker Kölsch für uns 😉 Ein Kölsch kostet 1,50€. Für einen Jägermeister zahlt ihr 2€, für eine fritz-kola 2,50€ und Hugo bekommt ihr für 4,80€.  Normale Preise für die Zülpicher Straße. Voller Vorfreude auf unsere Cocktails… ach wartet… da war ja was. Voller Vorfreude auf unser Kölsch haben wir uns mal ein wenig umgeschaut. Das Theatercafé war relativ gut besucht. Die Lage ist auch mehr als perfekt: Nur ein paar Gehminuten von der Universität entfernt und direkt am Bahnhof Süd. Das Publikum ist sehr studentisch. Die meisten trinken sich hier entspannt ein Bierchen und plaudern über die Ereignisse der letzten Tage. Von der Musik haben wir nicht so viel gehört, da sie eher im Innenbereich gespielt wurde. Klang aber nach einem guten Mix aus mehreren Genres.

Ein Blick nach innen: Ein Mix aus modern und altmodisch. Im vorderen Bereich eher modern und gemütlich. Kissen auf den Bänken, ein Regal mit Büchern im Fenster und alte Plakate von Künstlern und Filmen an den Wänden. Im hinteren Bereich findet ihr eine kleine Bühne, wo regelmäßig kleine Theateraufführungen stattfinden (Der Name der Bar ist damit wohl erklärt).  Daher auch das Banner „Der Exorzist – auf Teufel komm raus“. Das aktuelle Theaterstück. Schön, dass hier auch ein Programm geboten wird.

Zurück zu unserem Kölsch. Als die Kellnerin unser Helles brachte, war eines leider nicht ganz voll. Aus Spaß sagten wir, dass da aber noch was fehlt. Freundlich wie eh und je kam ein forsches „Das ist voll!“ und da war es auch schon vor uns abgestellt. Die Bedienung verschwand dann auch direkt wieder hinter der Bar. Wir sehen ein, dass Service nicht für jede Person geeignet ist – aber das?! Mutig haben wir noch etwas kleines zu essen bestellt. Das Ende vom Lied war ein Schinken-Ciabatta , wo wir den Schinken leider nicht gefunden haben und zum Burger gab es eine Kuchengabel. Leicht genervt kam ein neues Ciabatta und eine neue Gabel. Von so viel Herzlichkeit überrumpelt, sind wir dann auch schnell weitergezogen.

Wir haben es wirklich mit dem Theatercafé versucht. Aber bei dem Service (darf man das überhaupt so nennen??) und der Getränkeauswahl gehen wir lieber in eine andere Bar. Sehr schade, da die Filmdose auch kulturell was zu bieten hat. Vielleicht ist man hier tagsüber besser aufgehoben, wenn man lediglich einen Kaffee trinken möchte. Wir hoffen, dass die Kellner dann bessere Laune haben und wissen was Freundlichkeit bedeutet.

Facebook Theatercafé Filmdose

Homepage Theatercafé Filmdose

11720134_1172164686143480_1793506154_n Eingang und Außenbereich

11696790_1172164702810145_2097639670_n   Innenbereich vorne

 

 

Breakfast Beats @ Crystal Cologne

Start your day right – mit einem ausgewogenen und außerordentlichem Frühstück. Damit meinen wir allerdings keine Brötchen oder ein Müsli. Sondern die „BEST AFTERHOUR IN TOWN“. Ja, ihr habt richtig gelesen: Afterhour. Für diejenigen, die nicht wirklich was mit dem Begriff anfangen können: Als Afterhour bezeichnet man Veranstaltungen nach dem eigentlichen Ladenschluss. Sie starten erst früh morgens und versorgen die Gäste mit elektronischer Musik.

Die Breakfast Beats im Crystal Cologne ist eine von vielen Afterhour Partys in Köln. Jeden Sonntag ab 6 Uhr öffnet der Club erneut seine heiligen Hallen, um die Freunde der elektronischen Beats zu beglücken. Ihr habt also zwei Möglichkeiten: Ihr geht vorher ganz normal feiern und verlängert die Partynacht einfach oder ihr geht entspannt vorher schlafen und stellt euch den Wecker auf 5 Uhr. Unmenschliche Zeit, aber was tut man nicht alles für eine gute Party? Die zweite Option ist also eher für die ambitionierten und motivierten Raver geeignet.

Wenn man nach einem kleinem Refresh wieder um 6 Uhr auf der Matte vorm Crystal steht, findet man sich in einer Traube von Menschen wieder, die alle nur darauf warten, dass es endlich losgeht. Die Motivation ist bei vielen schon (oder schon wieder) ganz weit oben. Ob es an der aufgehenden Sonne liegt, man weiß es nicht… 😉  Ihr zahlt 5€ Eintritt und habt 5€ Mindestverzehr. Jenachdem wo ihr vorher feiern gewesen seid, bekommt ihr vergünstigten oder sogar freien Eintritt/MDVZ.

Während der Breakfast Beats ist der obere Bereich des Clubs geschlossen. Nur der Main Floor wird also genutzt. Auf besagtem Floor angekommen, ist auch schon gut was los. Schon ein paar Minuten nach 6 Uhr sind die ersten Menschen auf der Tanzfläche. Zur Musik brauchen wir nicht viel sagen: Electro, Techno, Tech-House. Alles was bumst quasi. Welche Richtung wann stärker vertreten ist, ist abhängig von den DJs. Es legen viele alte Hasen, wie zum Beispiel Chris Di Perri, aber auch einige Newcomer, zum Beispiel einzig & artig, auf. Einfach ein paar Tage vorher bei Facebook schauen, wer am Start ist.

Was den Dresscode betrifft: Gibt es eigentlich nicht. Kommt so, wie ihr gerade lustig seid. Bei der Uhrzeit, ist nur noch gute Laune gefragt. Die Stimmung auf der Afterhour ist immer sehr ausgelassen, die Gäste tanzen (nicht nur auf der Tanzfläche, einfach überall :-)) und man hat das Gefühl jeder kennt sich. Die Breakfast Beats ist schon irgendwie familär, man trifft dort viele bekannte Gesichter. Kennt ihr die Leute noch nicht, ändert sich das ganz schnell. Jeder redet mit jedem und man hat das Gefühl, schon mehr als ein Mal da gewesen zu sein. Das macht das feiern noch schöner und man fühlt sich dort einfach wohl. Vielleicht macht genau das die BB (kurz für Breakfast Beats) zur „BEST AFTERHOUR IN TOWN“?  Das Wort „Stress“ kennt man hier nicht. Alle sind da, um Spaß zu haben, zu raven und um den Sonntag einzuläuten (oder um die Nacht ausklingen zu lassen). Man kann schon sagen, dass es eine andere Welt ist, wenn man um 9 Uhr morgens (an einem Sonntag) vor dem DJ Pult eines Clubs steht und auf Electro Beats abgeht.  Deutlich wird das auch, wenn man mal aus dem Club rausgeht: Die Sonne lacht euch ins Gesicht und ihr seht wahrscheinlich eine Familie, die gerade mit ihrem Hund Richtung Park spaziert. Das Zeitgefühl könnte da auch schonmal flöten gehen.

Die Breakfast Beats läuft bis in den Mittag hinein. Es gab auch schon Tage, da war es plötzlich 15 Uhr und wir standen immernoch mitten auf der Tanzfläche.  Die Menschen tanzen bis zur letzten Sekunde der Musik, auch wenn das Licht schon lange angegangen ist. Aber keine Angst. Wer nicht genug bekommen hat und noch weiterziehen möchte: Es finden sich immer ein paar Gleichgesinnte, denen es genauso geht. Entweder geht es im Anschluss auf die nächste Afterhour, ein Open Air oder sogar auf ein Festival. Wie gesagt, es ist alles sehr familär und man freut sich über Zuwachs :-)

Facebook Breakfast Beats

Morgens 9 Uhr auf der Breakfast Beats.. :-)

(Videos vom 28.06.2015)

 

 

 

 

Blitzbangers @ Heinz Gaul

2 Stunden Vollgas. So könnte man die Blitzbangers eigentlich ganz gut beschreiben.  Und mit zwei Stunden meinen wir auch wirklich nur zwei Stunden. Von 21-23 Uhr wird sich betrunken, hemmungslos getanzt und danach ist die Party quasi vorbei. Genug Zeit um sich auszukatern, ohne dass man früher gehen musste. Klingt irgendwie komisch, aber auch verlockend. Feiern, ohne nächsten Tag wie der wandelnde Tod durch die Straßen zu laufen – nice!

Ab 20.30 Uhr Einlass heißt es. Also waren wir tatsächlich irgendwann zwischen halb neun und neun am Heinz Gaul. Und siehe da: Eine lange Schlange! Obwohl es noch so früh war, Wahnsinn! Schnell angestellt und dann ging es auch schnell an den Türstehern vorbei. Leider mussten wir Haarspray und Deo abgeben und in eine Sammelkiste legen. Ein Fehler, wie sich herausstellte. Später dazu mehr 😉 Aber immerhin konnte man sich dann beim Gehen einfach ein Deo herausnehmen. Konnte ja keiner mehr nachvollziehen wer was abgegeben hatte. Praktisch, wenn man ein neues Deo braucht.

Eintritt 4€. Dann wurde es interessant: „Vor deinen Augen ein Meer aus Gläsern. Gefüllt mit klarem Liquid. Los greif eins. XXX oder H2O? Schnaps oder Wasser? Prüderie oder Promille?“ (Facebook Event Blitzbangers). Anders gesagt: BATTLE OF BOTTLES. Vor uns zwei Tische voll mit Pinchen. Alles Klares. Wir mussten uns entscheiden – aber war es jetzt Wodka oder nur Wasser? Steckste nicht drin. Nicht lang schnacken usw. 😉 Bei unserem Glück hatten wir natürlich Wodka. Wie die meisten anderen Menschen dort auch, hatten wir das Gefühl. Ein guter Start in den Abend! 

11349865_1161239417236007_1296884674_n  BATTLE OF BOTTLES 

Die erste halbe Stunde war noch alles ziemlich entspannt: Viele saßen noch draußen und haben erstmal in Ruhe ein Bierchen getrunken. Drinnen ging es da noch nicht so ab, ein paar Menschen an der Bar, die Tanzfläche noch so gut wie leer. Aber es war ja auch erst kurz nach Beginn. Gegen halb 10 sind wir nochmal rein und siehe da: Tanzfläche voll. Die Leute waren komplett am ausrasten und sind richtig auf die Musik abgegangen. Apropos Musik: Es lief einfach alles – Hip Hop, House, Charts, Dubstep, Electro und wir haben sogar einen Schlager rausgehört. So richtig einstellen konnte man sich nicht auf eine Richtung. Wenn man gerade noch zu Hip Hop getanzt hat, konnte man in der nächsten Sekunde schon wieder raven. Daran muss man sich erst gewöhnen, aber die Stimmung war genau da, wo sie sein sollte: Ganz oben! Ein Mädel wurde sogar, im wahrsten Sinne, auf den Händen getragen 😀 Das haben wir so auch noch nicht gesehen.

Zurück zum Deo, dass wir am Eingang abgeben mussten. Leider. Es war unfassbar heiß in dem Laden. Manche Partygänger sahen aus, als wären sie gerade einen Marathon gelaufen. So eine Klimaanlage wäre schon nett 😉 Sehr sympathisch sind allerdings die überdimensionalen Glühbirnen, die wohl als Ersatz für Discokugeln dienen. Sehr sehr geil!

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Was uns super gefallen hat, war das Publikum. Lockere, entspannte Leute. Viele Studenten. Auch der Dresscode geht klar: Sneaker, Hose und Top läuft. Uns sind aber auch viele, wollen wir sie mal Hipster nennen,  aufgefallen. Hier kann man einfach hinkommen, wie man gerade Lust hat. Finden wir wunderbar!

Die Preise im Heinz Gaul sind vollkommen in Ordnung. Günstiger als auf den Ringen aber auf jeden Fall. Bier 3€; fritz-kola 2,50€; Smirnoff-Vodka mit Red Bull 6,50€ und einen Flimm für 2€. Beachten solltet ihr, dass ihr für Becher und Flaschen nochmal 50 Cent Pfand bezahlt. Bekommt ihr aber wieder :-)

23 Uhr sollte der Spaß ja eigentlich vorbei sein, aber es wurde immer weiter verlängert. Irgendwann hatten wir dann kurz vor Mitternacht und die Blitzbangers war noch voll im Gange. Wir hatten das Gefühl, niemand wollte so wirklich gehen. Bei der Stimmung konnten wir das auch nachvollziehen.

Die (eigentlich) zwei Stunden sind es definitiv Wert mal bei der nächsten Blitzbangers vorbeizuschauen. Ihr könnt hart feiern und trotzdem nächsten Tag fit sein. Außer ihr geht danach noch weiter, ist ja noch jung der Abend 😉

Event Blitzbangers

Facebook Blitzbangers

Facebook Heinz Gaul

 

Fuckin‘ Monday @ Roonburg

Fuckin‘ Monday… aktuelle Gefühlslage!

Wir kennen es alle. MONTAG, der Tag, der uns allen sonntagabends Bauchschmerzen bereitet. Das Wochenende war schon hart genug und eigentlich wäre man nun bereit für Urlaub. Stattdessen kommt der Montag wieder viel zu früh.

Montag, der wahrscheinlich meist besuchte Tag beim Arzt.

Nun gut, wir Studenten haben ja meistens das Glück, dass montags entweder gar keine Vorlesung stattfindet oder erst zum Nachmittag oder auch schon morgens, aber man geht da einfach nicht hin. Wir beispielsweise, gehören zu den Glücklichen, die dienstags schon wieder frei haben. Für diejenigen, die dienstags auch ausschlafen dürfen, haben wir einen netten Tipp um den Montag einigermaßen gut ausklingen zu lassen. Natürlich auf für die, die trotz Vorlesung den Abend vorher Gas geben wollen.

Die Roonburg feiert montags die Party: FUCKIN‘ MONDAY! Wir haben gehört, dass sich Studenten (auch international) sich montags dort versammeln, um sich den Montagsfrust aus der Seele zu feiern.

Never again will you hate seeing Monday on your calendar“ (Zitat Facebook Fucking Monday)

Ok, auf geht’s! Laut der Facebook Veranstaltung erhalten die ersten 100 Gäste frei Shots. Gut, dafür waren wir zu spät. Der Spaß beginnt um 22:30 Uhr. Früh erscheinen lohnt sich also. Angekommen, erklären uns die Türsteher ganz sympathisch das Prinzip der Verzehrkarte – als kämen wir vom Mars. Zusätzlich dürfen wir alle auch noch unseren Personalausweis vorzeigen?! Na gut, Sicherheit geht vor. Wir werden weiter gelotst, um den Eintrittspreis von 4,00€ zu zahlen (vollkommen akzeptabel). Da steht man schon im überdachten Raucherbereich. Gerade zur kälteren Jahreszeit gibt das einen Pluspunkt. Daumen erst einmal hoch.

Um auf die Tanzfläche zu gelangen muss man eine relativ lange Treppe runter in den „Keller“ gehen (Achtung! Bei Alkoholkonsum bitte langsam die Treppe runter ;)). Man hört eine Mischung aus House, Reggeaton, Electro, Charts und R’n’B. Wir öffnen die verschlossene Tür und stehen eigentlich schon direkt auf der Tanzfläche, die brechend voll ist. Die Leute, wahrscheinlich kamen genau die noch in den Genuss der Free Shots, sind am eskalieren. Die Stimmung scheint aus ungeklärten Gründen schon mal zu stimmen.

Unser erstes Ziel ist die Bar: Kölsch 1,50€; Heineken 2,00€; Wodka Orange 4,00€; Rum Cola 4,00€; Flimm 1,50€; Tequila 2,00€.  Preislich gesehen, absoluter Knaller! Zwei Kellner für eine Theke sollten in Ordnung sein. Der junge Mann, stets bemüht alle Gäste zu versorgen. Die junge Dame hinter der Theke dagegen, fand es wichtiger erst einmal 200 Kölsch Gläser zu spülen. Aber okay, bei so fairen Getränkepreisen darf man sich nicht beschweren.

Bestückt mit Flimm in der linken und Rum Cola in der rechten Hand, geht es zum mittig platzierten Beer Pong Tisch. Für alle, denen dies kein Begriff ist: Beer Pong ist ein Trink- und Geschicklichkeitsspiel. (Ihr merkt selbst diese Komponenten passen nicht ganz zusammen). Üblicherweise wird Beer Pong in1- gegen 1- oder 2- gegen 2- Modus gespielt. Die gegnerische Teams werfen dabei jeweils auf eine Dreieckformation von Bechern auf der gegenüberliegenenden Seite des Spielfeldes (diese sind gefüllt mit Bier). Offizielle Regeln gibt es nicht. Die Teams sind hier bunt gemischt, obwohl wir sagen müssen, dass die Mädels ihr Geschick eher beweisen konnten. Lustige und nette Idee finden wir!

Hauptsächlich sind es Studenten die man hier antrifft. Das Alter schätzen wir so zwischen 20-25 Jahre. Den Kleidungsstil kann man hier als sehr leger beschreiben. Daumen hoch!

Außerdem erhält die Roonburg einen „Thumps up“ für die Kontaktfreudigkeit der Gäste. Dabei sprechen wir nicht vom Ranmachen des männlichen Geschlechts an das Weibliche, sondern viel eher von der generellen Offenheit der Partygäste. Mehrmals wurden wir vom Rand auf die Tanzfläche gezogen um mitzufeiern.

Montags kann man den Abend hier ganz gut verbringen, allerdings wäre es von unserer Seite aus kein Tipp für das Wochenende. Die Location ist nett, aber nichts Besonderes. Die Musik wurde zwar gefeiert, allerdings lag dies wohl eher am Alkoholpegel.

Überzeugt euch doch mal selbst und schaut montags mal vorbei!

Veranstaltung Fuckin‘ Monday

Bilder der Veranstaltung

Homepage Roonburg 

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10 Jahre Art of House @ Stadtgarten

Wir hatten die Ehre letzte Woche bei einem Jubiläum dabei zu sein – 10 Jahre Art of House. Im schönen Stadtgarten, mitten in Köln.

Gegen kurz vor 1 waren wir am Ziel angekommen und konnten uns erstmal an der beachtlichen Schlange am Einlass anstellen. Dann endlich am Türsteher vorbei, Eintritt gezahlt – 10€, mit Friendlist nur 5€- und auf zur Garderobe. Aber stopp. Beim Einlass haben wir eine Gutschein für einen Drink bekommen – Jameson Ginger Ale. Das ist doch mal eine Begrüßung, wie sie wir uns wünschen 😉 Garderobe und Jameson Bar waren draußen, aber Gott sei Dank ist es ja schon warm draußen. Schnell den gratis Drink abgeholt und erstmal draußen in den Liegestühlen entspannt und sich schon mal von der Musik, die nach draußen schallte, berieseln lassen.

Genug gechillt, ab rein. Es gab zwei Floors: Der Konzertsaal und den Deep Floor.  Der Konzertsaal war brechend voll, vielleicht sogar schon zu voll. Ständig wurde man angerempelt und beiseite geschubst. Tanzen war leider etwas schwieriger als gedacht. Die Stimmung war aber einfach nur klasse. Als wir gerade unseren Tanzbereich markiert hatten, kam schon der erste Act: Live Violine. Ein Mädel hat an ihrer Violine zu der Musik des DJs gespielt – sehr geil gemacht. Schöne Abwechslung.  Die Musik an dem Abend: Der Name „Art of House“ war Programm. Mehrere DJs haben an dem Abend aufgelegt. Alle waren sie Freunde der House Musik. Endlich kein Mainstream – High Five dafür! Morgens ging die Musik sogar in die Richtung Techno. Perfekt als Vorbereitung auf die Afterhour Parties im Anschluss 😉 Im Laufe der Nacht hatte auch eine Sängerin ihren Auftritt und gab einige Songs zum Besten – ob das so gut auf eine House Veranstaltung passt, ist wohl Geschmackssache. Wir wollen aber nicht den zweiten Floor vergessen: Der Deep Floor. Wie der Name schon sagt, wurde hier Deep House gespielt. Uns hat die Musik sehr gut gefallen, aber leider war nicht so viel los auf dem Floor.

Also ging es wieder zurück in den Konzertsaal. Später war auch etwas mehr Platz auf der Tanzfläche und man konnte sich ein wenig, sagen wir, entfalten. Das Publikum war definitiv nicht touristisch und die Leute unter 20 Jahren eine Seltenheit. Also eher erwachsen, sehr sehr nice! Dementsprechend war die Stimmung auch sehr locker und Stress gab es gar nicht. Locker war auch der Dresscode. Sneaker, Hose und Top gingen klar. Aber wer sich etwas schicker anziehen will, ist hier auch nicht falsch 😉

Uns ist noch ein Gewinnspiel aufgefallen. Man konnte zwei CD Bundles der Art of House gewinnen. Ein kleines Extra zu Ehren des Jubiläums. Die Getränkepreise sind uns auch ins Auge gesprungen, da sie wirklich in Ordnung waren: Cola 2,40€, Kölsch 2,80€ und Smirnoff Wodka mit Red Bull 7,50€. Da kann man nicht meckern. Auch über die Location kann man sich nicht beschweren. Der Stadtgarten punktet ohne Ende. Da müsst ihr auf jeden Fall mal gefeiert haben 😉

Zum Abschluss noch ein bisschen was zum Service. Kurz und knapp:  Alles wunderbar. Türsteher entspannt und freundlich, Garderobe und Barkeeper auch sehr nett und die Wartezeiten hielten sich auch in Grenzen.

Wenn ihr Kinder der House Musik seid, dann seid ihr hier absolut richtig. Die Party hatte erst gegen 6 Uhr morgens ihr Ende und es hat sich auf jeden Fall gelohnt auch bis dahin zu bleiben.

Veranstaltung Art of House

Bilder der Art of House

Facebook Art of House

Homepage Art of House

 

Cubana Bar @ Zülpicher Straße

Klein aber fein- wenn man an der Cubana Bar vorbei geht, wird man durch die Musik, die schon nach draußen schallt, angelockt. Den heutigen Tag könnte man nicht besser ausklingen lassen, als entspannt einen Cocktail, oder auch zwei, zu trinken. Bis zum
Wochenende sind es zwar noch ein paar Tage, aber nach dem ersten Drink und der kubanischen Musik kommt man dem schon etwas näher :-)

Durch das  Porträt von Che Guevara wird man am Eingang schon nett begrüßt. Die Musik läd dazu ein gelassen im Takt mitzuschwingen und sogar ein wenig mitzusingen! Das Personal ist nicht nur freundlich, sondern auch sehr aufmerksam. Keine langen Wartezeiten, das gefällt uns doch..

Ob es ein erfrischender alkoholfreier Cocktail, ein feuriger Mochito oder ein klassisches Bananenweizen ist, jeder kommt hier auf seine Kosten. Und das zu fairen Preisen. Ab 20 Uhr gibt es nämlich lecker Cocktails für 4,90€. Zudem kann man den Besuch wunderbar mit frisch zubereiteten Speisen kombinieren.

Klingt alles ziemlich typisch – ist es auch irgendwie. Eine Bar wie viele andere auch hier in Köln. Aber nichtsdestotrotz kann man hier einen entspannten Abend verbringen. Für jeden gibt es hier etwas. Unser absoluter Favorit an Cocktails ist jedoch „Malon Sour“. Mmmh köstlich! Probiert es aus!

Facebook Cubana Bar

? warten auf Samstag @ Die Halle Tor 2

Letzten Samstag war es wieder soweit: Die ? warten auf Samstag ging in die zweite Runde.  Wie schon bei unseren Tipps für Samstag beschrieben, konnte man aus Facebook & Co nicht viel rauslesen. So waren auch wir gespannt, was uns an dem Abend erwartet.

Endlich angekommen in Müngersdorf, ging es an der Tür zügig voran. Die Türsteher waren sehr entspannt – der ein oder andere Scherz seitens der Security lockerte die Stimmung schon am Eingang.  Daran sollten sich andere Kölner Clubs vielleicht mal ein Beispiel nehmen 😉 Mit 8€ Eintritt im normalen Preisrahmen für Kölner Verhältnisse. Oder man hat sich vorher auf die Gästeliste schreiben lassen, dann war der Eintritt frei – das ist doch mal nett.

An der Kasse mussten wir direkt die 6€ Mindestverzehr zahlen. Dabei gab es zwei Möglichkeiten: Chips (im Wert von 6€), mit denen wir an der Bar zahlen können oder wir ziehen eine ?-Karte. Da haben wir doch direkt mal nachgefragt, was hinter einer Karte so stehen könnte: Freigetränke nach Wahl,  Gutschein für einen Red Bull Cocktail (was ist das?), freier Eintritt für die nächste ? warten auf Samstag oder vielleicht sogar  eine Flasche Vodka mit Beigetränken. Das klingt doch vielversprechend – versuchen wir unser Glück. Freigetränk und Red Bull Cocktail, wunderbar. Dann schnell zur Garderobe und auf zur Bar, die Gutscheine einlösen.

Das Freigetränk konnten wir probemlos an der Bar abholen. Die Barkeeper hatten beste Laune und vor allem ihren Spaß hinter der Theke, das hat man gemerkt :-). Ein Blick auf die Karte: Absolut Vodka mit Red Bull für 7,50€, Cola 2,50€ und Flimm auch für 2,50€. Im Vergleich zu anderen Parties wirklich günstig – we like! Blieb noch der Red Bull Cocktail aus. Red Bull war mit einer extra Bar vertreten und ein Bartender mixte mit uns zusammen einen persönlichen Red Bull Cocktail. Da war dann auch die Frage „Was ist ein Red Bull Cocktail?“ geklärt. Super Abwechslung was Cocktails betrifft!

Mit Flüssignahrung versorgt, ging es weiter im Programm. Das Café der Halle Tor 2 war gegen halb 1 schon gut voll und auch die Gäste waren bereits ordentlich am feiern. Die Tanzfläche war auch schon beachtlich gefüllt. Auffallend war ein Countdown über dem DJ Pult. Die Zeit lief immer weiter ab und wir haben uns gefragt, was dann wohl passiert. Gegen halb 2 war es dann endlich soweit: Der Countdown war auf 0. Zwei Tänzerinnen erschienen rechts und links neben dem DJ Pult und haben der Menge eingeheizt. Hübsche Frauen, heiße Outfits und eine große Portion Taktgefühl – das war das Warten auf das Ende des Countdowns definitiv wert. Im Laufe der Nacht waren die zwei Tänzerinnen noch öfter zu sehen. Aber keine Angst, Ladies. Auch für die weiblichen Gäste gab es eine kleine Überraschung: Ein Candyboy!! Gut gebaut natürlich :-)  Nur mit Jeans und Schuhen bekleidet, hat er Shots verteilt. T-Shirts werden auch völlig überbewertet 😉

Was uns noch ins Auge gefallen ist, waren die Red Bull Dosen. Auf einigen von ihnen waren Sticker draufgeklebt.  Auch auf den Stickern waren Gewinne wie z.B. Freigetränke. Hauptgewinn waren zwei Tickets für „Ruhr in Love 2015″. Die Musik auf der ? warten auf Samstag war hauptsächlich Black und House, wie es auch vorher angekündigt wurde. Viele Klassiker der Clubmusik wurden gespielt – auch hier mehr Mainstream.

Das Publikum an dem Abend war sehr locker drauf. Es gab keine Pöbeleien, Gott sei Dank! Der Einlass ab 21 Jahren hat sich bemerkbar gemacht und kam auch bei den Gästen sehr gut an. Da das Event „nur“ in dem Café stattfindet, war die Location sehr überschaulich und das Ganze war nicht so weitläufig, wie man es sonst von Parties in der Halle Tor 2 kennt. Es gab einen großen Bereich für Raucher, sodass sie nicht extra zum Rauchen vor die Tür mussten.

Als wir gegen kurz vor halb 5 aus dem Laden rausgegangen sind, war es noch immer gut besucht und es sah nicht nach Ende aus. So soll es sein.. Für die 8€ Eintritt lohnt sich der Weg nach Müngersdorf auf jeden Fall. Coole Leute und entspannte Atmosphäre garantiert!

Veranstaltung ? warten auf Samstag

Facebook ? warten auf Samstag

Homepage Die Halle Tor 2

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Red Thursday 2.0 @ Red Cat Lounge

Der Donnerstag in Köln…

Prinzipiell kann man sagen, dass das Wochenende in Köln Donnerstags beginnt.
Damit beginnt auch das Nachtleben auf den Straßen.
Die Frage des Abends lautet dann natürlich, wohin soll es gehen?
Eher dem Mainstream hinterher auf die Ringe und im Diamonds den Abend verbringen? Oder doch eher in die Hip Hop Richtung und auf die Aachenerstraße, wo man auf verschiedenste Hip Hop Beats feiern kann?
Wir haben für euch doch noch eine andere Richtung getestet. Das Studentenviertel!

Der RED THURSDAY 2.0 in der Red Cat Lounge auf der Luxemburgerstraße.
Uns hat man mitgeteilt, dass ausgelassenes und entspanntes Feiern unter Studenten genau dort möglich sein soll.
Geworben wird mit: FREIBIER, FREISEKT, FREIHUGO & 2 FOR 1 auf Longdrinks (2 Stunden lang!!!!!!)
Tatsache, kurz nach 21 Uhr stehen wir vor der Tür der Red Cat Lounge, wobei die „Lounge“ von außen eher im Vordergrund steht und wir uns schon wundern, dass das hier ein Club sein soll (Tanzfläche und Co. ist von außen nicht ganz ersichtlich, dafür aber auch angenehm abgegrenzt). Türsteher sind voll in Ordnung. Sneaker, Hose, Shirts, Haare zusammen gebunden – bei Frauen alles gar kein Problem. Männer kommen genauso entspannt rein. Hohe Hacken und kurze Kleider wären hier mehr als unangebracht.
Der Laden füllt sich sehr langsam, dafür dass man frei trinken kann, rechnet man mit mehr Publikum. Hugo, Sekt und Bier lassen den Abend langsam laufen. Der Dj beschallt die Lounge sowie die Tanzfläche. Die Lautstärke vorne ist angenehm, so dass man sich in Ruhe unterhalten kann. Aktuelle sowie auch unbekannte Tracks werden gespielt um die Leute auf die Tanzfläche zu bekommen, was dann gegen kurz nach 24 Uhr auch funktioniert.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolut angebracht.
Shots → 2€
Bier → 2€
Softgetränke → 2€
Longdrinks → 6,50€

Das Publikum entspricht definitiv der Gegend → Studenten everywhere!
Im Großen & Ganzen kann man den Red Thursday in der Red Cat Lounge definitiv dafür nutzen um vorzutrinken und durch die Musik schon mal in Stimmung zu kommen. Wer allerdings zu den Leuten gehört, die erst nach 1 Uhr auf die Straße gehen und dafür bis in die frühen Morgenstunden feiern, ist hier definitiv falsch. Um 3 Uhr hat der Laden zugemacht.
Eintritt für Frauen frei – Mindestverzehr 5€. Eintritt für Männer 5€ – Mindestverzehr 5€.
Verluste macht man hier definitiv nicht!

Hands up!

Facebook Red Cat Lounge

Veranstaltung Red Thursday
Homepage Red Cat Lounge

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Stiefel @Zülpicher Straße

Der Stiefel… bitte was?! Was ist das?! Das ist meistens die erste Reaktion auf den Namen der Kneipe auf der Zülpicher Straße. Diejenigen, die ihn noch nicht kennen fragen sich, was zur Hölle der Stiefel sein soll. Damit ist natürlich nicht die Fußbekleidung oder ein Geschäft für Stiefel gemeint.

Wohl eine der kultigsten und verrücktesten Kneipen Kölns. Wer hier Schickimicki erwartet, ist definitiv falsch. Schon von außen sticht uns die Fassade ins Auge: Graffiti und Plakate überall!

Grad durch die Tür, ruft einer der Barkeeper schon „Guuuten Abend!“ – sehr sympathisch, hier bleiben wir.  Gegen 21 Uhr am Wochenende ist es hier schon gut voll, aber wir haben noch ein Plätzchen bekommen – Gott sei Dank! Zur Location und dem ersten Eindruck: Der Wahnsinn! Gitarren direkt über dem Eingang der Kneipe. Die Wände sind fast bis auf den letzten Zentimeter voll gekritzelt, Amateur Graffitis an jeder Wand und auch Aufkleber finden hier ihren Platz. Selbst auf den Toiletten ist kaum noch ein Stück freie Wand zu entdecken – so hat man wenigstens was zu lesen. Die Einrichtung der Kneipe ist ganz schlicht gehalten: Holztische, Holzstühle und Bänke. Kein großer Schnickschnack also. Bis auf die Kronleuchter – der eine, ein normaler Kronleuchter, wie man ihn kennt. Der andere Kronleuchter besteht aus leeren Heineken Flaschen, die liebevoll aufgesteckt wurden. Ein Bild von diesem außergewöhnlichen Kronleuchter folgt die nächsten Tage, das müsst ihr gesehen haben! Beschriebener Kronleuchter hängt über der Lounge der Kneipe. Hier finden größere Gruppen ihren Platz. Was nicht ganz ins Bild der Kneipe passt, sind die riesigen Flatscreens, die überall verteilt sind. Sie schwächen das Flair etwas ab, aber wo sollen sonst die Fußballspiele übertragen werden?

Damit man sich mit seinem Bierchen auch ein bisschen sportlich betätigen kann, finden zwei Kicker Platz. Sehr beliebt bei den Gästen und daher auch schon besetzt. Das ist aber kein Problem, denn man kann sich gerne einer Runde anschließen. Hier ist jeder Jeck willkommen 😉 Wo wir gerade bei den Gästen sind – das Publikum im Stiefel ist sehr studentisch. Mag an der Lage (nur ein paar Minuten von der Uni Köln entfernt) und der Location selbst liegen.  Aber auch Gäste, dessen Studienzeit schon lange vorbei ist, trinken hier entspannt ihr Feierabendbier. Apropos Bier: Die Preise sind sehr studentenfreundlich, Ihr zahlt für ein Bier 0,2l 1,70€, Flaschenbier 2,80€ und eine Cola bekommt ihr für 2€.  Da lässt sich nichts dran aussetzen. Sogar Cocktails bekommt ihr hier :-) Zugegeben, es ist mehr eine Kneipe, wo man ein Bier trinken geht. Oder auch zwei, drei oder sechs 😉

Die Musik im Stiefel passt sich der Location an: Fast ausschließlich Rock, auch viele ältere Klassiker sind dabei. House, Techno, Hip Hop & Co haben hier nichts verloren. Eine Abwechslung zu all den anderen Bars und Kneipen.

Der Flair ist unverwechselbar und ihr solltet dem Stiefel definitiv einen Besuch abstatten. Es lohnt sich!

Homepage Stiefel

Facebook Stiefel